Wir über uns

„Zur Freiheit berufen“

„Zur Freiheit berufen“. Diese Aussage aus dem Brief an die Galater (Gal.5,13) steht nicht nur als Überschrift über dem Marchtaler Plan, sondern charakterisiert in wenigen Worten auch das, was uns als Schulgemeinschaft ausmacht und unsere Arbeit prägt. Es erklärt, warum die ganzheitliche Entwicklung der Kinder bei uns im Mittelpunkt steht und Elternarbeit nicht nur ein schmückendes Beiwerk ist.

 

Zur Freiheit berufen zu sein bedeutet im Kontext des Marchtaler Plans und auf der Grundlage unseres christlichen Werteverständnisses nicht, ohne Rücksicht alles tun zu können, was einem Selbst gefällt. Es bedeutet eine Freiheit zu leben, die jeder gegenüber sich selbst, seinen Nächsten und Gott verantworten muss. Freiheit ohne den Blick auf die Freiheit des Nächsten ist nicht denkbar. Aus diesem Grund steht für uns das Einüben und Leben eines aufmerksamen Miteinander im Mittelpunkt unseres Wirkens. Nur wer mit sich selbst respektvoll umgeht und dies auch von anderen erfährt, kann dies auch gegenüber seinen Mitmenschen und der gesamten Schöpfung leben.

 

Auf der Grundlage unseres christlichen Menschenbildes und der darauf aufbauenden pädagogischen Ausrichtung verstehen wir uns als Wegbegleiter von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Ein gutes Schulklima und das vertrauensvolle Zusammenwirken von 49 Lehrerinnen und Lehrern, 550 Kindern, ihren Eltern und den Menschen, die im Schulverein, der Stiftung, dem Schulamt oder an anderen Stellen Verantwortung tragen, sind dafür eine wichtige Voraussetzung.